Outdoor Küche

Outdoorküche

Outdoorküche – ein kulinarisches Naturerlebnis der besonderen Art

Wenn draußen angenehme Temperaturen herrschen und die Sonne scheint, bietet eine Outdoorküche die perfekte Möglichkeit, um im Freien zu kochen und zu essen. Eine Gartenküche ist aber mehr als nur eine Abstellfläche samt einem Grill.

Wer das Kochen unter dem Himmelszelt wirklich zelebrieren möchte, dem genügt auf die Dauer keineswegs nur ein BBQ mit Kugelgrill. Viele Hausbesitzer träumen von einer Outdoorküche, die mit einer Kochstelle, einer Spüle und einer geräumigen Ablage- und Arbeitsfläche ausgestattet ist.

Die Vorteile von Outdoorküchen sind offensichtlich

Die Outdoorküche ist für alle naturverbundenen Hobbyköche ein Segen. Die mitteleuropäischen Witterungsverhältnisse ermöglichen das Kochen im Freien nur eine begrenzte Zeit. Wer sich jedoch eine Gartenküche gönnt, der hat bei schönem Wetter stets die Gelegenheit, seine Mahlzeiten inmitten der Gartennatur zuzubereiten und zu verspeisen.

Werden Gäste geladen, so ist der Weg zwischen den Gästen und der Kochstelle deutlich kürzer, da sich der Gastgeber mitten im Geschehen befindet. Für passionierte Hobbyköche ist eine gut konstruierte Outdoorküche eine gute Abwechslung. Eine Outdoorküche ist nicht nur eine Küche für den Outdoorbereich, sondern sie wird zum Aushängeschild des gesamten Hausgartens.

Die Küche im Garten sollte komfortabel genug sein und unbedingt jeder Witterung standhalten. Zudem ist es entscheidend, dass die Outdoorküche alle notwendigen Funktionen bietet.

Logistische Voraussetzungen für eine Küche im Freien

Der Wunsch vieler Gartenbesitzer ist, im Garten nicht nur essen, sondern auch kochen zu können. Mit der richtigen Planung bleibt der Traum keine Fiktion. Bei angenehmen Temperaturen verbringen viele Menschen den ganzen freien Tag im Grünen vor dem Haus. Natürlich wollen die Gartenliebhaber auch zwischen den Bäumen, Sträuchern und Blumen ihre Mahlzeiten zubereiten. Egal ob nun das Frühstück, ein Mittagsnack oder eine ausgiebige Abendmahlzeit vorbereitet werden soll.

Mit einer Gartenküche müssen das Geschirr und alle brauchbaren Lebensmittel nicht ständig von der hausinternen Küche in den Garten oder auf die Terrasse geschleppt werden. Doch bevor geplant wird, sollte der Grundbesitzer die logistischen Voraussetzungen für eine Outdoorküche genau eruieren. Denn nur dann kann die Planung seriös und ohne Missgeschicke durchgeführt werden.

Der richtige Standort: Bevor sich der Gartenfreund für die Planung und den Bau einer Outdoorküche entscheidet, gilt es, die Auswahl für den entsprechenden Standort zu fällen. Es muss selbstverständlich der notwendige Ort für eine Küche vorhanden sein. Vor Ort lässt sich diese Angelegenheit am besten klären. Die Outdoorküche sollte im günstigsten Falle in einem wettergeschützten Bereich konstruiert werden. Ein bereits überdachter Standort im Garten schont die Gartenküche vor Windböen und Regengüssen. An einem windgeschützten Bereich neben der Terrasse oder im Gartenbereich sowie an einem Sichtschutzzaun oder an einer Wand eignen sich als Outdoorküchen-Standort perfekt. Die Wahl des richtigen Standortes bezieht sich aber immer auch auf die gegebene Bodenbeschaffenheit. Bei einem zu weichen Boden muss häufig ein fester Untergrund künstlich geschaffen werden. Oftmals wird der Untergrund, auf dem die Küche gebaut werden soll, mit Steinen gepflastert. Das Pflastern gewährt auch beim Kochen selbst eine gewisse Rutsch- und Standsicherheit.

Platzbedarf: Neben dem Standort sollte der Gartenbesitzer auch den Platzbedarf im Auge behalten. Ist ausreichend Platz vorhanden, dann sollte er auch entsprechend genutzt werden. Ist der Platz im Freien ein wenig begrenzt, dann gilt es, den ausgewählten Bereich genau auszumessen. Das Budget für die Gartenküche sollte hierbei im Kopf behalten werden. Den geeigneten Ort für die Outdoorküche kann der Hausbesitzer mit Kreidepulver markieren. Die festgehaltenen Maße sollten dann auf ein Millimeterpapier übertragen werden. Mit diesen notierten Maßen kann der Platzbedarf exakt ermittelt werden. Das Planen und das Selberbauen können im Folgenden leicht und ohne Schwierigkeiten in die Tat umgesetzt werden.

Wasseranschluss und Strom: Damit eine Freiluftküche tadellos funktioniert, müssen ein Wasseranschluss und Strom vorhanden sein. In den meisten Fällen müssen entsprechende Leitungen verlegt werden. In einer Kleingartenanlage kann sich vor allem, was den Abwasserbereich betrifft, die Sachlage als durchaus kompliziert erweisen. Outdoorküchenhersteller und Bauhäuser können dem Gartenbesitzer hierbei mit Rat und Tat zur Seite stehen. Es findet sich immer eine Lösung. Ist das Montieren einer Spüle nicht möglich, so sollte dennoch eine Abwaschgelegenheit mit eingeplant werden. Gegen eine Geschirrspülmaschine spricht der nasskalte Winter, denn es handelt sich hierbei um elektrische Geräte, die nicht für den Außenbereich entwickelt werden.

Die Planung einer Outdoorküche

Die Planung einer Outdoorküche sollte überlegt durchgeführt werden. Bei der Aufstellung einer Außenküche muss der Standort auch nach folgenden Kriterien ausgewählt werden: Die meisten Freiluftküchen sind zwar in der Regel wetterfest, aber nicht unbedingt wasserdicht.

Die Frontseite der Küche sollte also nicht zur Wetterseite hin ausgerichtet sein, ansonsten könnte bei Schlagregen reichlich Wasser in die Outdoorküche gelangen. Der Gartenbesitzer sollte beim Planen der Küche auch die Sonneneinstrahlung bedenken. Zu welchen Tageszeiten die Küche im Freien am meisten genutzt wird, ist ausschlaggebend. Es macht nämlich absolut keinen Spaß, wenn zur Mittagszeit dem Koch die Sonne direkt ins Gesicht scheint.

Der Abstand von der Koch- bzw. Grilloberfläche zum Outdoorküchendach ist relevant, da beim Kochen hohe Temperaturen entstehen. Dies spielt vor allem bei überdachten Küchen eine wichtige Rolle. Ein Grill darf laut Grillherstellern höchstens von zwei Seiten umbaut sein.

Was die Wetterbeständigkeit einer Freiluftküche betrifft, so wirkt sich dies auf die Planung positiv aus. Eine hochwertige Küche im Garten kann nicht nur den ganzen Sommer über im Freien stehen, sondern sich das ganze Jahr über unterm Himmelszelt befinden. Ist die Outdoorküche nicht überdacht, so kann sie problemlos in der ungenutzten Zeit mit einer Haube überzogen werden.

Nicht außer Acht gelassen werden darf beim Planen einer Outdoorküche die Sicherheit. Bei elektrischen Geräten oder bei gasbetriebenen Geräten ist die ordnungsgemäße Verbauung der Anlage wichtig. Die Bauvorschriften sind gesetzlich geregelt, sodass beim Einbauen der Außenküche alles mit rechten Dingen zugeht. Der Gesetzgeber sieht bei den elektrischen Geräten eine Absicherung vor, die über einen Personenschutzschalter, einen sogenannten FI-Schalter, gewährleistet wird. Die Absicherung findet gewöhnlich über die vorhandene Hauselektrik statt.

Mit eingeplant werden muss natürlich das Material. Das robuste Material besteht meist aus Beton oder Edelstahl. Die Auswahl der Dekore, die sich speziell für den Gartenbereich eignen, ist bei den Herstellern groß. Die Arbeitsplatten bestehen häufig aus Naturstein, Beton, Compactplatten oder Keramik. Die Kombination von Altholz und Edelstahl oder Altholz und Beton ergeben im Gartenbereich ein traumhaft schönes Bild.

Hobbyhandwerker können sich durch das Selbstbauen viel Geld sparen. Beim Kauf einer Gartenküche spielt der finanzielle Aspekt eine deutlich größere Rolle. Die Investition in eine gute Outdoorküche ist jedoch keine Angelegenheit von ein paar Sommern. Der Mehrwert, der sich durch den Bau einer guten Gartenküche ergibt, ist nicht von der Hand zu weisen. Ebenso wenig wie der Komfort und das Erlebnis, inmitten der Flora und Fauna kochen und speisen zu können. Erfolgen die Planung und das Errichten gesetzeskonform und ordnungsgemäß, so ist die neue Freiluftküche ein Gewinn für viele Generationen.

Eine Gartenküche selber bauen lohnt sich immer

Vor dem Bau sollte sich der Gartenbesitzer genau bei der zuständigen Baubehörde erkundigen, ob sein Vorhaben genehmigungspflichtig ist oder nicht. In der Regel ist ein umbauter Raum von 17 Kubikmetern laut dem Baurecht immer genehmigungspflichtig. Die Vorlagen für eine Baugenehmigung liefern die Baubestimmungen der jeweiligen Bundesländer. Beim Eigenbau der Outdoorküche gilt es an den Sichtschutz, die Geräuschdämmung und optimale Rauchableitung zu denken. Der Nachbar sollte nicht unnötig mit Kochdämpfen und Topfgeklapper belästigt werden.

Zur Mindestausstattung einer Outdoorküche gehören ein Stauraum, Regale, Ober- und Unterschränke sowie Abstellflächen. Ein Grill und ein Spülbecken mit Anschluss an Trinkwasser und Abwasser sowie eine Arbeitsplatte gehören in jede Freiluftküche. Im Baumarkt bekommt der Hausbesitzer seine Mindestausstattung für wenige hundert Euro.

Die Preisunterschiede beruhen meist auf den Funktions- und Materialunterschieden. Den Preisgrenzen bezüglich der Ausstattung sind nach oben jedoch kaum Grenzen gesetzt. Die Ausstattung der Gartenküche kann je nach Bedarf erweitert werden, wie etwa ein Getränkekühlschrank, eine Backröhre oder ein Pizzaofen, ein Gaskochfeld, ein Bartresen, eine Zapfanlage und fürs Warnwasser einen Dauerlauferhitzer.

Beim Selbstbauen der Gartenküche sollte auch die Beleuchtung einkalkuliert werden. Die anfallenden Energiekosten können durch geeignete Photovoltaikmodule und einen entsprechenden Stromspeicher drastisch reduziert werden. Damit das gute Essen nicht im Regen stehend zubereitet werden muss, sollte beim Eigenbau einer Gartenküche auch ein Dach eingeplant werden. Eine Überdachung schützt optimal vor Wetter, Wind und Sonne.

Gartenküchenhersteller und die Kaufkriterien bei einer Outdoorküche

Die Liste der Outdoorküchenhersteller ist lang. Der Hausbesitzer sollte sich an regionale Anbieter wenden. Dadurch können die Kosten gesenkt werden und der Kontakt zwischen dem Kunden und dem Hersteller ist wesentlich leichter.

Bei der Materialwahl für die Gartenküche sollten die Haltbarkeit, Wetterbeständigkeit, Robustheit und die Reinigungs- und Pflegemöglichkeiten bedacht werden. Es gibt Outdoorküchen aus Beton (Sichtbeton) und aus Holz. Bei den Outdoorküchen wird gerne Teakholz oder einheimische Eiche verwendet. Stein wird gerne kombiniert mit Holz verbaut. Für die Freiluftküche eignen sich Granit, Schiefer, Kalk, Gneiß, Marmor sowie Porphyr sehr gut. Gartenküchen aus Keramik sind robust, sehr hygienisch, kratz- und hitzefest. Hochwertiger Edelstahl eignet sich für die Außennutzung ausgezeichnet. Edelstahl ist Schmutz abweisend und äußerst stabil.

Fazit

Vor der Anschaffung sollten einige Fragen geklärt werden. Möchte der Gartenbesitzer eine Minimalversion oder präferiert er die Luxusversion? Soll die Gartenküche mobil (mit Rollen) sein oder soll sie fest installiert werden? Die Farbe, der Stil und das Design sollten zum Haus passen. Möchte der Hausbesitzer eine freistehende oder eine überdachte Outdoorküche? Die Techniken müssen unbedingt outdoortauglich sein. Auch die Arbeitshöhe und der nötige Stauraum sollten bedacht werden. Das verwendete Material bestimmt fast immer die anfallenden Gesamtkosten für eine gut platzierte Küche im Garten.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.