Porterhouse Steak

Porterhouse Steak

Porterhouse Steak

Was ist ein Porterhouse Steak?

Ein Porterhouse-Steak wird häufig mit dem ganz ähnlich aussehenden T-Bone-Steak verwechselt. Der Unterschied besteht tatsächlich nur darin, dass sich etwas mehr vom Filet an der einen Seite des Knochens befindet und das Porterhouse Steak zwei Zentimeter dicker ist als sein optischer Zwilling. Der Hauptteil dieses Steaks ist schön marmoriert und befindet sich auf der anderen Seite des Knochens.

Sowohl das Porterhouse Steak, als auch das T-Bone Steak werden mitsamt etwas Filet und einem Stück Knochen vom Roastbeef des Rindes geschnitten. Das Porterhouse-Steak darf etwa sechs Zentimeter dick sein, das T-Bone-Steak hingegen hat nur vier Zentimeter Dicke.

Das Gewicht eines Porterhouse Steaks liegt etwa zwischen 600 und 1.000 Gramm. Das T-Bone-Steak ist hingegen nur selten über 600 Gramm schwer. Zu seiner Bezeichnung kam das Porterhouse Steak möglicherweise durch die englischen und amerikanischen Gasthäuser, die Porter-Beer ausschenken. Andere Quellen benennen jedoch andere Namenseinflüsse.

Wie sieht das Porterhouse Steak aus?

Porterhouse Steak

Porterhouse Steak

Beim Porterhouse Steak ist ein T-förmiger Knochen vorhanden, der schon dem T-Bone Steak den Namen gab. Bei Porterhouse Steak sitzt der Knochen etwas mittiger, weil das Filetstück auf seiner einen Seite deutlich größer ausfällt. Das Stück jenseits des Filets hat einen erkennbaren Fettrand und ist fein marmoriert. Die andere Seite befindet sich hingegen schieres, mageres Filetfleisch. Das Rindfleisch ist normalerweise schön rot eingefärbt. Wird das Porterhouse Steak allerdings als Dry Aged Porterhouse Steak gegessen, ist die Farbe deutlich bräunlicher und dunkler. Auch das Gewicht und die Dicke des Fleischstücks fallen anders aus, da beim Reifen bis zu 30 Prozent Masse verloren geht.

Wie schmeckt das Porterhouse Steak?

Wer nur hin und wieder ein Porterhouse Steak in einem der deutschen Steakhäuser bestellt, wird sich in der Regel mit dem gebotenen Qualitätslevel zufrieden geben. Steak-Kenner aber erkennen feine Unterschiede, die der Qualität des Fleisches und der exakten Zubereitung zuzuschreiben sind.

Geschmackliche Qualität hat einen Preis – und den möchte nicht jeder bezahlen. Der Geschmack wird auch beim Porterhouse Steak durch Massentierhaltung beeinflusst. Diese wird heute in Herstellerländern wie Brasilien oder Uruguay gepflegt, um die Preise zu drücken.

Argentinische Porterhouse Steaks gelten hierzulande als geschmacklicher Standard. Exzellente Porterhouse Steaks, deren Geschmack noch durch weitere Nuancen bestimmt wird, stammen von Weiderindern in Kanada, Nebraska oder vom Black Angus Rind aus dem australischen in New South Wales. In den meisten Fällen bekommen die Steak-Liebhaber im Restaurant den Geschmack argentinischer Rinder zu kosten.

Der Geschmack eines Porterhouse Steaks wird außerdem von seiner Dicke und der Art des Grills beeinflusst. Zu dünne Steaks können nur schwer auf den Punkt gegrillt werden, wenn der Gast sein Porterhouse Steak medium oder medium rare haben möchte.

Der Geschmack beider Fleischseiten unterscheidet sich prinzipiell nicht, die Struktur des Fleisches aber wohl. Der marmorierte Steakanteil ist saftig und aromatisch, der Filetteil des Porterhouse Steks edel und zart. Ideales Porterhouse-Aroma entstammt dem Grill.

Wie wird das Porterhouse Steak noch genannt?

Fälschlicherweise wird das Porterhouse Steak oft mit dem T-Bone Steak verwechselt udn dann auch so genannt. Beide Steaks gelten als Königsklasse unter den Steaks. Der größere Filetanteil des Porterhouse Steaks ist aber ein Gewinn. Das Porterhouse Steak ist wegen seines höheren Gewichts und beträchtlicher Dicke oft ein XXL-Steak. Die Italiener nennen das Porterhouse Steak in gegrillter Form “Bistecca alla fiorentina”.

Porterhouse Steak Zubereitung

Für die Zubereitung eines Porterhouse Steaks – egal ob es ein normales oder ein Dry Aged Steak ist – ist die Zimmertemperatur wichtig. Das tiefgefrorene oder frisch geschnittene Steak sollte vor der Zubereitung eine Stunde lang bei Zimmertemperatur ruhen. Das Porterhouse Steak kann dann in der Pfanne gebraten werden.

Gewürzt wird erst vor dem Servieren. Das Steak kommt in die stark erhitzte Pfanne. Es wird dort etwa zweieinhalb Minuten von jeder Seite angebraten. Danach kommt es bei einer Temperatur von 140 Grad in den vorgeheizten Backofen. Dort gart es noch 20 Minuten auf dem Rost nach. Dann sollte die gewünschte Kerntemperatur von 55 Grad Celsius erreicht sein. Meersalz und schwarzer Pfeffer genügen als Würze.

Porterhouse Steak grillen

Für ein gegrilltes Dry Aged Porterhouse Steak wird der Grill vorgeheizt. Wichtig ist, dass der Grill auch eine kühlere Grillzone für das Filetstück und die Pfanne hat. In der direkten Grillzone wird das Porterhouse Steak zunächst beidseits angegrillt. Nach einer Minute kann das Steak jeweils um 45 Grad gedreht werden. Es kann dann mit aromatischen Kräutern gewürzt werden.

Nun wird eine Gusspfanne auf der kühleren Grillseite platziert. Darin werden Olivenöl und aromatische Kräuter erhitzt. Nun wird das bereits angegrillte Porterhouse Steak in die Pfanne gegeben. Das Fleischthermometer misst die Kerntemperatur an der dicksten Stelle des Steaks.

Sie sollte 54 Grad erreichen und nicht zu nah am Knochenstück gemessen werden. Das Steak gart nun etwa zehn Minuten bei geschlossenem Pfannendeckel weiter. Anschließend wird das Dry Aged Porterhouse Steak aus der Pfanne genommen und nochmals auf den Grillrost gelegt. Vor dem Servieren sollte es noch fünf oder zehn Minuten ruhen.

Porterhouse Steak Beilagen

Als Beilagen zum Porterhouse Steak können ein knackiger Salat, ein Stück Baguette, Folienkartoffeln oder Kartoffelspalten, und verschiedene Gemüsegerichte dienen. Grüne Bohnen, gegrillte Tomaten oder eine bunte Gemüsepfanne passen perfekt.

Porterhouse Steak kaufen

Dank der damals noch ungeklärten BSE-Gefahr, die man dem Knochenmark im Knochenstück zuschrieb, konnten Porterhouse Steaks in den Jahren 2002 bis 2005 nicht gekauft oder bestellt werden. Mittlerweile ist klar, dass ein Steak dieser Art keine Gefahr für Leib und Leben darstellt. Daher können Porterhouse Steaks bedenkenlos im Internet bestellt werden.

Die Onlinebestellung bietet sich auch deshalb an, weil gute Metzgereibetriebe zunehmend aussterben und durch Supermarkt-Frischtheken ersetzt werden. Es dürfte an den meisten Orten schwer sein, ein gutes Porterhouse Steak – und erst recht ein Dry Aged Porterhouse Steak – beim Metzger zu kaufen.

Manchmal können diese Steaks beim Fleischer bestellt werden. Doch es erscheint sinnvoller, die auf Steaks spezialisierten Online-Shops zu frequentieren. Diese verkaufen nur das beste Fleisch von spezialisierten Farmen, die zertifiziert und/oder ihnen persönlich bekannt sind. Die ununterbrochene Kühlkette bei solchen Online-Fachgeschäften ist garantiert.

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